Rafiki za Tanzania
 
Verein zur Förderung der interkulturellen Kommunikation, Bildung und Gesundheit e.V.
 

Aktuelles

Folgende Informationen stehen für Sie bereit:

April 2022Eine Schule stellt sich vor: LOIBORSOIT SECONDARY
14. Februar 2022Weiterentwicklung der Schulpartnerschaften
2. Mai 2021Was lange w i r k t, wird endlich gut. Neue Partner
26. November 2020Reger Briefwechsel zwischen Wennigsen-Deister und Machame-Kilimanjaro
26. April 2020Rückkehr in den Ausnahmezustand
17. Mai 2019Projektwochenabschluss “Kinder der Welt” in Wennigsen/Deister
3. September 2017Ausbildung im Agriculture Trainingscenter
30. Juni 2017Neues aus dem Vereinsgeschehen
21. August 2016Besuch aus Tanzania
3. Mai 2016Reisen ist schön, zurückkommen auch – aber dort sein bringt mehr!
5. Januar 2016Vor der Reise
Oktober 2015Migration als Alltag
2. August 2015Besucher aus zwei Partnerschulen wieder daheim
Juli 2015Kurzer Zwischenstand
Juli 2014Besuch aus Tanzania
16. April 2014Jahresbericht 2013
15. April 2013Fotos aus Mashambani
Januar 2013Aus unserem Jahresbericht
3. November 2012Teilnahme am Weltkindertag
23. August 2012Willkommene Unterstützung in Sachen Schulpartnerschaft
15. Juli 2012Die Klasse 4b der GS Stammestraße beantwortet Briefe aus Tanzania
3. Juli 2012Gäste aus Tanzania
22. Mai 2012Weltkindertag am 20. September 2012
25. März 2012Bilanz einer Reise
18. Februar 2012Gut zwei Monate der Reisezeit sind nun herum!
13. Dezember 2011Besuch in Tanzania
2. November 2011Besuch in der Afrika-AG der GS Wennigsen
26. September 2011Lehrer Peter Hinze wieder am Kilimanjaro
4. September 2011Herrenhäuser Marktfest
7. September 2010Delegation aus Tanzania
1. September 2010Erfolgsmeldung auf der Presseseite unseres Partnerunternehmens culture.communication
22. Mai 2010Fest der Kulturen vor dem hannoverschen Rathaus
Ostern 2010Ein Brief aus Tanzania
November 2009Jahreshauptversammlung
28. September 2009Bombenerfolg auf dem Benefizkonzert des LBZB
11. Juni 2009Benefizkonzert im LBZB
15. Dezember 2008100 Schuluniformen für Tansania!
7. November 2008Der Verein feiert seinen ersten Geburtstag
21. August 2008Den Verein erreicht ein Brief aus Tanzania
15. – 29. Juli 2008Reise des Gründungsmitglieds Conny Helbling nach Tanzania
3. Juli 2008Tanzania-Länderabend bei kargah e.V. in Linden
30. Juni 2008Besuch von Gästen aus Tanzania in Deutschland
 
 
 

Eine Schule stellt sich vor: LOIBORSOIT SECONDARY

Background of the school: The name of the school is LOIBORSOIT SECONDARY SCHOOL. Etymologically, the name Loiborsoit is derived from two maasai words..Loibor means White and Soit which means stone. So we can say Loiborsoit~white stone.

Ownership: This is a government school which was established in 2007. It started with 50 students but now it has 351 students including boys and girls. Teaching staffs are 13 only. Students get their lunch and dinner at school as far as we have day and hostel students.

SUBJECTS : There are 10 subjects being taught in this school. These are Civics, History, English Language, Kiswahili Language, Geography, Biology, Chemistry, Physics, Basic Mathematics and Agriculture.

Location of the school : The school is located in Tanzania at the North Eastern part. The region is Manyara and the District is Simanjiro. The school is just some Kilometers from Kilimanjaro International Airport.

The school's area: The school area is 100 acres. Only 10 acres are used:

Academic improvement: The school has been improving academically year to year. This is due to effort from active staff members who work as the teamwork to ensure that they achieve intended academic goals.

Infrastructures : The school has 8 classrooms, 2 teachers' houses, 2 dormitories and 3 incompleated laboratory rooms. We've also toilets for both teachers and students.

Sports, games and culture: We have 2 play grounds for football and netball. Our students participate both games football , volleyball and netball. We've also a so precise school song which is full of thematic message and well organised rythmical tones.

Source of water: The school gets water from a deep well installed with the motor pump just 300 meters from school.

Vegetations: The area is covered by natural trees which provide shades and fresh air to students and teachers.

Measures against Covid 19: Students and teachers are provided with education on how to overcome this contagious disease. This include regular cleaning of hands with clean water and soap, use of sanitizers, social distancing and use of face masks.

I hope that you liked the brief explanations about our school. In case you have other things you would like to know about the school, don’t hesitate to ask.

Contacts:
P.O.BOX.9596
SIMANJIRO.
TEL:+255742051789
WHATSAPP:+255742051789
Email:merinyol@yahoo.com
We invite friends who would like to visit us.









 

Weiterentwicklung der Schulpartnerschaften

Als bleierne Zeit – so kann und so wird unsere Gegenwart von vielen zu Recht wahrgenommen, aus der wir kaum unbeschadet hinauskommen werden… in die wir aber auch nicht unbeteiligt hineingekommen sind!

In diesem Wissen liegt auch unsere Chance: anders machen, neu denken! Dabei die Lebensfreude nicht aus den Augen verlieren, die sich ja gerade dadurch nährt, dass Sinnvolles getan wird. Also beispielsweise nicht mut- und tatenlos zusehen, wie immer mehr Lebensraum als Freiraum für Pflanzen, Tiere und uns Menschen vernichtet wird, Landschaft zubetoniert wird für Häuserbau und Straßenverkehr, sondern handeln, damit „Natur“ im weitesten Sinne sich frei entwickeln kann, Boden sich regeneriert, Wasservorrat stabil erhalten bleibt, kurz: Biodiversität mit Artenvielfalt und intakten Ökosystemen fördern statt zerstören, damit LEBEN möglich ist, möglich bleibt! Und auch Pandemien verhindert werden?

Wir alle wollen nicht immer weiter verlieren. Schauen wir also, was uns möglich ist und auch schon möglich war.

Im November haben wir Bäume gepflanzt! Der tolle Begleitfilm des Herrn Marx zeigt, dass Kinder und Jugendliche nicht tatenlos bleiben wollen, dass kräftig Hand angelegt wurde, dass wir viel Spaß bei der Arbeit im Wald hatten, uns ausgetobt und auch gelernt haben! Er zeigt aber auch, dass Kinder Gefahr laufen, mutlos zu werden! Das lassen ihre ernsten Gesichter und ihre Sorgen mit Blick auf die Zukunft erkennen – mich erschreckt das beim Anschauen des Films immer wieder. Das kann nicht sein, das darf nicht sein. Kinder sollen und müssen sorglos aufwachsen! Was lernen sie also Besonderes aus dieser Aktion, was der Schulalltag sonst nicht hergibt? Und was lernen sie auch aus und durch die Pandemie?

Die gemeinsame Baumpflanzung verdanken wir vor allem den Kindern und Lehrkräften der GS Wennigsen; beteiligt waren auch die Sophie Scholl Gesamtschule KGS Wennigsen, die Waldorfschule Sorsum sowie die GS Bredenbeck. Der Film zeigt, dass den Kindern biologische Zusammenhänge und Abläufe bewusst sind, sie sich aber große Sorgen machen wegen der Abholzung von Wäldern, der Vermüllung unseres Planeten, praktisch wegen des ganzen Dilemmas unserer heutigen Lebens- und Wirtschaftsweise und dass sie sich gern für eine Veränderung stark machen. Dass ihnen auch die globalen Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten bewusst sind, zeigt ihr Engagement für Mensch und Natur in Tanzania und der Wunsch, mit den Menschen dort in Verbindung zu sein! Das gilt es weiter zu fördern und auszubauen; der Wunsch ist in Tanzania auf Gegenliebe gestoßen.

Drei unserer Partnerschulen in Tz bekamen Geldspenden, um ihr Schulgelände weiter zu pflegen und zu verschönern. Das hat dort immer auch einen praktischen Nutzen. Pflanzen dienen nicht nur zur Verschönerung oder als Umweltschutzmaßnahme, sie werden auch zur Eigenversorgung angebaut: Gemüse, Mais, Sträucher, Obstbäume. Der Ertrag wird geerntet und in den Schulküchen verarbeitet –oder auch mal gleich vernascht.

Achten Sie bitte im Film darauf – im Wennigser Forst wurde ein „Naschwald“ angepflanzt!

In Tanzania waren die Schulen LAMBO ESTATE Primary, die Loitare Secondary und die Mtakuja Secondary School beteiligt. Unter dem Dach von Rafiki wa Elimu Tz, der inzwischen offiziell registrierten Organisation, die aus unserer Zusammenarbeit mit Menschen in Tz entstanden ist, haben sich nun auch „unsere“ Schulen zusammengetan und einen Namen gegeben: USRE – Umoja Shule Rafiki wa Elimu (Vereinigung der Schulen unter dem Dach der Freunde der Bildung). Dazu gehören außer den drei genannten weitere Schulen: die Sekundarschulen Msitu wa Tembo, Natiro, Ruvu Remit und die Karanga GS in Moshi. Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer besuchen sich gerade gegenseitig, um die Besonderheiten und Herausforderungen ihrer Schulen gegenseitig kennenzulernen.

Auch hierzulande geschieht einiges in gleicher Weise: Unter dem Namen „Netzwerk Niedersächsischer Schulen MIT Afrika“ schließen sich immer mehr interessierte Schulen zwecks Austausch zusammen. Federführend ist ein Lehrer am Tilman Riemenschneider Gymnasium in Osterode/Harz (trg-osterode.de), Tobias Rusteberg (erreichbar unter: tobias.rusteberg@iserv-trg-oha.de). Im Rahmen des ENSA – Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm – Angebots fand im Dezember 2021 online die Erste internationale Partnerschaftskonferenz – Brücken für Begegnungen bauen statt. „Unser“ Sekretär von Rafiki wa Elimu, Daniel Ambrose, Leiter und Lehrer der Loitare Sekondari, hat teilgenommen – Glückwunsch!

Gezeigt werden auch einige Bilder der Ruvu Remit Sekundarschule am Fuße der Pareberge, die sich bisher noch nicht vorstellen konnte. Sie liegt im District Simanjiro der Manyara-Region. Hier leben mehrheitlich Maasai. Es ist baumlose Steppe mit sich regelmäßig abwechselnden Dürren oder Überschwemmungen und großen Problemen in der Wasserversorgung! Die Schüler holen Wasser aus dem nahen Pangani-Fluss. Der Leiter dieser Schule, William Joseph Ombay, arbeitet nicht nur hart an der Verbesserung der Zukunftschancen seiner Schülerinnen und Schüler, sondern auch an einer Verbesserung der Ausstattung seiner Schule. Er bringt Erfahrungen aus der Partnerschaft seiner ehemaligen Schule in Msitu wa Tembo mit der Helene Lange Schule in Hannover mit.

Eigentlich warten wir doch alle darauf, dass wir wieder loslegen können: Uns begegnen, kennen lernen, reisen – und zwar in beide Richtungen! Aber: siehe oben, wir müssen auch vieles anders machen! Wie wollen, wie können wir in Zukunft leben in der einen gemeinsamen Welt, auf dem einen uns gemeinsamen Planeten, dessen Möglichkeiten eben nicht unerschöpflich sind, wo unsere Handlungen hier nicht ohne Folgen dort bleiben –auch das gilt in beide Richtungen!

Bleierne Zeit hin oder her – sie gibt uns auch die Möglichkeit für Neuanfänge! Auch was bundesdeutsche Bildungspläne und die Vorstellung von Bildung überhaupt betrifft. Diskutiert wird darüber an vielen Stellen gerade. Der Handlungsbedarf ist groß. Verbindungen zwischen Schulen hier und dort über Kontinente hinweg, das gegenseitige Erzählen ihrer Lebenssituationen, können den Kindern komplexe Problematiken verstehbarer und sie dadurch handlungsfähig machen.

RUVU REMIT Sekundarschule im Distrikt Simanjiro/Manyara







 

Was lange w i r k t, wird endlich gut. Neue Partner

Die Pandemie hält uns weiter in Atem, auch in Tanzania, trotzdem geht das Leben weiter. Außer verschärften finanziellen Nöten sind mir aus Tz keine größeren Einschränkungen oder gar Todesfälle durch die Pandemie mitgeteilt worden. Gott sei Dank. Tunashukuru Mungu, wie sie sagen.

Gute, sehr gute Nachrichten kamen jetzt aus der KGS Wennigsen, mit der ich ja länger schon in Kontakt stehe, bisher aber noch nichts Konkretes zu berichten war. Die dortige Lehrerin ist aber drangeblieben, ein neuer Versuch über eine Lernplattform hatte jetzt großen Erfolg: 19 Schülerinnen und Schüler haben ihr Briefe für die LOITARE Sekondari zurückgeschickt, die jetzt zusammen mit einem Brief in Abstimmung mit der Schulleitung versandt werden – bravo! Ich freue mich sehr, in Tanzania wird man sich mdst. genauso freuen, bahnt sich damit doch eine neue Partnerschaft und Freundschaft unter jungen Menschen weltweit an!

Für die Briefe der Humboldt-Schülerinnen und Schüler aus dem alten Jahr, die unglücklicherweise erst nach Beendigung des Schuljahres im Dezember in Tanzania ankamen, sind Antwortbriefe aus Mtakuja unterwegs; die Ankunft ist von hier noch nicht bestätigt. Ein Problem, wenn es zu lange dauert, ist immer, dass hier wie dort Schülerinnen und Schüler andere Kurse besuchen bzw. die Secondary Schule in Tz schon wieder verlassen. Trotzdem sind handgeschriebene Briefe, meist verziert mit Zeichnungen, immer noch etwas ganz Besonderes, transportieren sie doch sehr viel mehr Atmosphärisches als eine E-Mail oder whats app Nachricht! … deren Vorteile gegenüber einer (Schnecken-)Briefpost auch auf der Hand liegen, ohne Frage. Und wenn einzelne weiterhin über E-Mail oder andere Netze persönlich verbunden blieben, wäre das ja auch ein Erfolg – voneinander wissen, Gedanken austauschen, Menschen zusammenbringen.

Die GS Wennigsen hatte auch wieder Briefe in Sachen Umwelt/Klimaschutz verschickt. Da die LAMBO ESTATE Primary aber eine andere feste Partnerschule in Deutschland hat, sucht die GS Wennigsen nun nach einer Grundschule, mit der sie nicht nur vielleicht größere Projekte ausführen kann, sondern die auch ganz offiziell auf ihrer Webseite erscheint. Für Eltern- und Schülerschaft wäre das eine gute Sache, meint die zuständige Lehrerin. Das würde die Motivation noch steigern – obwohl das in Wennigsen kaum notwendig ist, die ist dort sowieso hoch. Einmal mehr danke!

Es tut sich in Sachen Schulverbindungen mit Afrika immer mehr in Niedersachsen, so dass ein offizielles Netzwerk erarbeitet wird, ausgehend von einem Harzer Gymnasium, auch der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen mit seinem Projekt GLOBALES LERNEN ist involviert.

Kurz noch angehängt: In der Maasaisteppe, aus verschiedenen Maasaifamilien im Siedlungsgebiet Magadini, freuen sich vier junge Damen, dass sie seit Beginn dieses Schuljahres mit unserer Unterstützung die Msitu wa Tembo Sekondari besuchen können.

Es grüßt herzlich Karin Dunse

 

Reger Briefwechsel zwischen Wennigsen-Deister und Machame-Kilimanjaro

Die fleißigen Briefeschreiberinnen und -schreiber der GS Wennigsen - siehe HAZ Zeitungsausschnitt Wennigsen vom 10. Juli 2020 - erhalten bereits wieder Antworten aus Tanzania! Und wir haben es endlich geschafft, dass auch die überbrachten Briefe von Schülerinnen und Schülern der Mtakuja Sekondari zu Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, Schule, Freizeit, Familie an gleichaltrige Schülerinnen und Schüler in der Humboldt-Schule beantwortet wurden. Die Briefe sind unterwegs.

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 10.7.2020

Mehr zu diesen Projekten ist zu lesen unter Projekte/Gemeinsam für Eine Welt.

 

Rückkehr in den Ausnahmezustand

Endlich bin ich wieder gereist und auch noch ganz normal zurückgekehrt: am Vormittag des 9. März! Sogleich überschlugen sich die Ereignisse in Sachen Pandemie, die Schulen wurden am 16. März geschlossen. An diesem Tag wurde der erste Coronafall in Tanzania gemeldet und gleich am nächsten Tag die Schulen geschlossen. Mit den Internatsschülerinnen und –schülern wurden die volunteers nach Haus geschickt. Sie mussten fünf Monate eher als vorgesehen ihre Koffer packen! Traurig… und manches schöne Vorhaben liegt seitdem „auf Eis“!

Apropos Eis: So wie es hier keinen Winter gegeben hat, blieb die trockne heiße Zeit meines Aufenthaltes vom 15. Dezember 2019 bis 8. März 2020 nicht heiß und trocken: Immer wieder setzten heftige Regenfälle Land unter Wasser, verursachten Erdrutsche, ließen Brücken einstürzen und rissen Straßenverbindungen ab. Seit ca. drei Jahren schon hat es in vielen Gegenden keine Ernten mehr gegeben, weil Felder permanent unter Wasser stehen… oder unter großer Hitze und Dürre leiden! Der Klimawandel und seine Folgen sind unübersehbar, auch hier, die Natur leidet sichtbar! Bäume, die nicht blühen, kahle trockene Äste, die brechen. Insekten wie Moskitos oder Heuschrecken haben vermehrt gute Brutbedingungen mit bekannten Folgen…

Bis jetzt halten sich die offiziellen Corona-Zahlen in Grenzen – wie wir alle hoffen die Menschen in Tanzania und beten dafür, dass bald alles wieder seinen gewohnten Gang gehen kann. Der öffentliche Nahverkehr ist vollkommen eingestellt – Abstand halten ist dort nicht möglich.

Schülerbriefe, die zum Gedankenaustausch in Sachen Klimaveränderung und Umweltschutz anregen, habe ich mitbekommen, sie warten auf die Übergabe, die vielen herzlichen Grüße gebe ich hier schon einmal weiter. Dringend warte ich auf die Zeit, in der ich Schulen wieder betreten darf!

In der nächsten Zeit werde ich nach und nach zu dem Fortgang einzelner Projekte informieren.

Es grüßt herzlich Karin Dunse





 

Projektwochenabschluss “Kinder der Welt” in Wennigsen/Deister

Am Freitag, den 17. Mai, war ich eingeladen, mit einem Infostand am Abschlussfest der Projektwoche "Kinder der Welt" in der Wennigser Grundschule teilzunehmen. Durch die Lehrerin Frau Schaal besteht dort seit einigen Jahren eine Partnerschaft zur Grundschule LAMBO ESTATE in Machame am Kilimanjaro, die wir auf den Kindergarten in Mashambani in der Maasaisteppe ausgeweitet haben.

Das Fest begann um 15 Uhr mit der Begrüßung durch die Schulleiterin in der von Menschen, groß und klein, überfüllten Pauseneingangshalle. Dort fanden auch halbstündig besondere Vorführungen statt - die letzte zu den Grundrechten unseres Grundgesetzes; die Kinder betonten besonders die WÜRDE aller Menschen und dass sie keine Träumer seien, eine bessere Welt sei möglich! In den Klassenräumen konnten die Ergebnisse zu verschiedenen Ländern der ganzen Welt angeschaut, begutachtet und kommentiert werden - alle Kinder waren sehr stolz auf ihre Erkenntnisse, die sie gern mit den Erwachsenen teilen wollten.

Viele Eltern hatten für ein reiches Büfett gesorgt, an dem sich jede/jeder laben konnte - gegen eine Spende für Bildung von Kindern in Tanzania! Das Ergebnis zeigt, dass Solidarität in Wennigsen kein hohles Wort ist: Es kamen über 750 Euro zusammen, die ich später beim fröhlichen Abschlussgespräch im Lehrerzimmer gleich überreicht bekam.

Tief beeindruckt bis heute und dankbar fuhr ich am Abend wieder mit der S-Bahn in die Stadt zurück, in der ich lebe und unser Verein ansässig ist. A S A N T E N I S A N A - ganz großen Dank an alle Beteiligte!









 

Ausbildung im Agriculture Trainingscenter

In diesem Jahr beendet Mcharo sein Pharmaziestudium, die Grundschul-Lehrerinnen Elihuruma und Neema, die 2015 und '16 fertig geworden sind, sollen endlich Anstellungen erhalten - unter der neuen Regierung seit 2015 unter Magufuli wurden Neueinstellungen ausgesetzt -, und Alex hat die zweijährige Ausbildung am Agriculture Trainingscenter gerade erfolgreich abgeschlossen.

Alex bittet uns nun, noch ein Jahr bis zum Diplom dranhängen zu können, denn damit würden seine Einstellungschancen als Landwirtschaftsberater/-fachmann enorm steigen. Ich rechne mit 800 bis 1000 Euro für dieses Jahr, bislang haben wir in zwei Jahren 1.360 Euro für seine Ausbildung nach der Secondaryschool eingesetzt. Er wohnt bislang im Haushalt eines Pastorenehepaars, das selbst keine Kinder hat, sich aber sehr um andere Kinder kümmert, damit sie eine Schul- und Berufsausbildung bekommen. Mehr Zeit für seine Studien hätte Alex, wenn er nicht den täglichen Weg hätte, also Internatsschüler sein könnte. Da aber gleichzeitig ein Maasaijunge mit gutem Secondary-Abschluss in Kilacha ausgebildet werden möchte, dem ich das auch gern ermöglichen würde, steigen die Herausforderungen an uns weiter - das laufende Geschäft mit Gebühren für die Secondary- und Primaryschulausbildung bleibt!

Wir haben auch wieder über betterplace eine Spende bekommen - das persönliche Weitersagen und Werben um Spender bleibt aber weiter Aufgabe an uns alle, denn wir sind ein überschaubarer Kreis.









 

Neues aus dem Vereinsgeschehen

Ich melde mich zurück - nach einem Beinbruch im Januar und einer REHA im schönen Bad Pyrmont wird es nun Zeit, anzuknüpfen... etwas Neues mitzuteilen.

Der Jahresabschluss 2016 ist einmal mehr überaus positiv ausgefallen:

Spenden insgesamt 4516,00 Euro plus Mitgliedsbeiträge Euro 430 – sodass 4.946 Euro plus Guthaben aus dem Vorjahr zur Verfügung standen - Verwaltungsausgaben betrugen wieder lediglich 60,86 Euro Bank- und Domaingebühren für die Webseite. In 2016 wurden 39 Schülerinnen und Schüler bzw. Studierende direkt gefördert. Die Mtakuja Secondary bekam wieder den Erlös der Weltkindertagsveranstaltung der Humboldtschule zur weiteren Ausstattung einer Schulbibliothek und auch der Mashambani-Kindergarten und die Lambo Estate Primary wurden bedacht. Ausgaben für die Projekte insgesamt 6.390,00 Euro. Detaillierte Angaben bitte anfragen!

Dank der volonteers der IGS Linden, die noch bis in den August als Gäste in der Natiro Secondary am Kilimanjaro weilen, haben wir die Schul- und Studiengebühren für 2017 bzw. das erste Halbjahr transferieren können, 2.840 Euro! Danke den beiden, Malve und Katharina, denen wir noch eine schöne Restzeit in Tanzania wünschen. Ihr weiteres Leben wird mit Sicherheit von den Erfahrungen aus diesem Jahr bestimmt sein. Alles Gute für die Zukunft und Dank für eure Unterstützung! Profitiert haben auch die beiden, denn den Treffen in Moshi mit unseren Verantwortlichen folgten Einladungen in deren Heimatorte.

Besonders freue ich mich, in einem Lehrauftrag der Leibniz Universität im WS 2017/18 im Bereich Lehrerausbildung auch aus der Erfahrung durch unseren Verein schöpfen zu dürfen.

Und am 7. November 2017 ist es dann soweit: Wir feiern unser 10-jähriges Bestehen! Vorschläge dafür sind willkommen:-)

Es grüßt herzlich Karin Dunse, Vorsitzende

 

Besuch aus Tanzania

Eine Gruppe junger Menschen aus Tanzania, die drei Wochen an einem Jugendcamp in Leipzig teilnimmt, war am Wochenende zu Gast in Hannover. Ein Besuch des Großen Gartens gehörte neben einer Stadtbesichtigung zum offiziellen Programm.

Viele Briefe aus Tanzania warten nun wieder auf ihre Beantwortung... mit vielen Grüßen, die an uns alle gerichtet sind! Fühlt euch/Fühlen Sie sich also vielfach gegrüßt und mit guten Wünschen aus Tanzania überhäuft!







 

Reisen ist schön, zurückkommen auch – aber dort sein bringt mehr!

So vielleicht lässt sich ausdrücken, was ich fühle und denke, und wie wichtig es war, nach vier Jahren selbst wieder vor Ort gewesen zu sein! Zehn Wochen reichten gar nicht aus, so groß ist unser Wirkungsgebiet und so wichtig ist unser Zusammenschluss mit den Menschen in der Region am Kilimanjaro und dem Maasaigebiet jenseits der großen Zuckerrohrplantage Richtung Arusha inzwischen geworden – das ist erfreulich und erschütternd zugleich. Erfreulich, weil wir bereits auf gut ausgebildete junge Menschen stolz sein können, und erschütternd, weil es oft nur kleine Beträge sind, die über Bildung oder Nicht-Bildung entscheiden, und wir letzten Endes als kleiner Verein nicht für alle da sein können. Bildung ist teuer und wird teurer, die finanziellen Möglichkeiten vieler Eltern aber eher kleiner - das ist, man muss es sagen, vielfach der weltweiten Entwicklung des Auseinanderklaffens der sozialen Schere auch in Tanzania geschuldet. Die neue Regierung hat die eigentlichen Schulgebühren für die Sekundarstufe mit Beginn des Schuljahres 2016 im Januar zwar abgeschafft, viel höher sind aber die Kosten für (Schul-)Verpflegung und Ausstattung mit Kleidung, Büchern, Heften, die Fahrtkosten, bei Internatsschülern auch mit Matratze, abschließbarer Box und vielem mehr. Das ist es, was den Eltern Kopfzerbrechen bereitet. Bei rasant steigenden Lebenshaltungskosten. Berufsausbildung in den Colleges, auch staatlichen, oder ein Studium an einer Universität für viele unmöglich. Und für die Schulen bedeutet die Abschaffung der school fees, weniger Geld zur Verfügung zu haben – denn die Regierung zahlt den Ausgleich und auch die Lehrergehälter nur schleppend.

So habe ich wieder viele Orte, Familien, Schulen und auch unseren Mashambani-Kindergarten besucht, mehr Freude als Leid geteilt, Schwierigkeiten lösen können, Prüfungsergebnissen gemeinsam entgegengefiebert, zwei Schüler zurück in die Schule gebracht, neue Stipendiaten aufgenommen und als Wichtigstes einen Fonds für Schuluniformen gegründet, in den nicht nur wir mit unserem Sunday-Schuluniformprojekt einzahlen, sondern auch diejenigen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die inzwischen eine Arbeit und damit regelmäßiges Einkommen haben.

Und ich bin diesmal abgereist mit dem Gefühl, ich muss nur mal eben nach Europa, um zu berichten und mit neuen Spenden und viel Elan zurückzukommen!

Wir machen also weiter und arbeiten nun auch finanziell mit dem Fonds für Schuluniformen gemeinsam an einer besseren Zukunft für Menschen in Tanzania! Dieses gute Gefühl teile ich gern mit euch und Ihnen, unseren Mitgliedern und Spenderinnen und Spendern. Und natürlich teile ich auch den Dank und die Freude der Menschen über unsere Zusammenarbeit gern mit allen, die dazu beitragen! Fühlen Sie sich alle herzlich gegrüßt und bedankt und mit guten Wünschen auch für unsere Zukunft bedacht! Man nimmt großen Anteil an den großen Flüchtlingsbewegungen in der Welt und ist auch beeindruckt, dass Deutschland viele aufnimmt.

Die Idee, zu unserem 10-jährigen Bestehen 2017 gemeinsam angereist zu kommen, wurde natürlich mit großer Freude zur Kenntnis genommen: Karibuni sana – alle sind wir herzlich willkommen.
















 

Vor der Reise

Ich reise wieder... in zehn Tagen geht es los!

Jede Menge Spendengelder sind gesammelt, und auch die Sammeldose in der Löns-Apotheke, Letter wurde wieder aufgemacht: aufgerundete 120 Euro gehen mit und an die Maasaifamilien, der kleine Luka in Schuluniform auf der Dose besucht nun schon das erste Jahr die Secondary School! Danke!

In 2015 hatten wir unser bisher bestes Ergebnis: An Beiträgen und Spenden sind sagenhafte 7160,37 Euro zusammen gekommen - 5505,00 Euro haben wir für Schul-/Ausbildungsgebühren ausgegeben, 800 Euro vom Weltkindertag in der Humboldtschule sind an die Partnerschule Mtakuja geschickt worden.

Es ist ein Polster da, die Schulgebühren fürs erste Halbjahr 2016 nehme ich mit!

Nach vier Jahren ist es gut und schön, wieder selbst vor Ort zu sein, Familien und Schulen zu besuchen - und doch wird es bestimmt wieder eine andere Reise als das letzte Mal!

Ich werde berichten.

Erstmal wünsche ich allen ein frohes und mit mehr Frieden gesegnetes Jahr als das vergangene! Wenn nicht von der Reise, dann melde ich mich nach Ostern zurück! Und ich empfehle nochmal meine Reiseberichte von 2011/12 unter Impressionen/Reiseberichte zu lesen.


 

Migration als Alltag

Was die Finanzkrise 2007/08 nicht geschafft hat, schafft jetzt vielleicht der Menschenstrom, Menschen, die nach einem friedlichen Ort fürs Leben suchen: die Welt menschlicher machen.

Gemäß unserer Statuten und Intentionen tragen wir wenn möglich zu einem friedlichen Alltag in unserem Lebensbereich bei - es ist uns möglich! Mit Schulpartnerschaften, mit der Veranstaltung zum Weltkindertag in der Humboldtschule und mit neuen Ideen, die wir gerade entwickeln.

Ein Projekt für Schulen, Kitas, Familienzentren und mehr ist ein Kulturleseprojekt mit Gesprächen und Ausflügen in den Handlungsort meines Buchs "Die kleine Klara und die Herrenhäuser Gärten" - eine Trollfamilie, die vor den bösen Bergtrollen fliehen musste, hat hier Zuflucht gefunden. Pflanzen aus aller Herren Länder stehen hier friedlich miteinander, kommen miteinander aus. Mit Kindern das Thema Migration, Herkunft aus anderen Kulturen, Zusammenleben im Alltag zu besprechen, ist das Gebot der Stunde... denn sie sind es, die die Zukunft gestalten.

Wenn uns hier mehr gelingt als bisher, könnten wir alle wieder besser schlafen!


 

Besucher aus zwei Partnerschulen wieder daheim

Dienstag und Donnerstag in der vergangenen Woche hieß es Abschied nehmen: Zuerst von der Gruppe aus Msitu wa Tembo, die zu Gast in ihrer Partnerschule Helene Lange Gymnasium war, und dann von einer "Zirkusgruppe" aus Natiro bzw. der dortigen Secondary School, Partner der IGS Linden, die auf dem Kleinen Fest für die Jugend aufgetreten sind! Sie waren auch zu Gast im Deutschkurs in einem hannoverschen Flüchtlingswohnheim - Fragen nach Herkunftsland und Fluchtweg machten dieses außergewöhnliche Treffen besonders bewegend! Die erste Gruppe war mit einem "Wassersong", die Texte sind im Rahmen eines gemeinsamen Projekts für sauberes Trinkwasser in der Msitu wa Tembo Sec. School entstanden, auf dem Lindener Marktplatz im Rahmen der Feiern zum 900. Geburtstag von Linden zu erleben.

Asanteni sana und safari njema! Tutaonana tena - wir werden uns wiedersehen!









 

Kurzer Zwischenstand

An dieser Stelle möchten wir allen, besonders aber denen danken, die über die Plattform betterplace für "Ziegelsteine und mehr" für unser Mehrfunktionenhaus-Projekt gespendet hatten: Nicht ganz leichten Herzens stellen wir das Projekt ein, eine verlässliche Zukunft eines solchen großen Projekts zeichnete sich einfach nicht ab!

Wir hoffen, im Sinne der Spenderinnen und Spender zu handeln, indem wir die Gelder - insgesamt 1250 Euro! - zu 100 % der Ausbildung junger Menschen zur Verfügung stellen. Die Anforderungen an uns sind enorm gewachsen, denn viele unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten, aktuell besonders eine Gruppe Waisenkinder aus dem Ort Chekereni, stehen mit Abschluss der Sekundarschule weiterhin vor dem Problem, Gebühren für die Highschool - Besuch nach sehr guten Abschlüssen der Secondary School möglich -, für an die Secondary School anschließende Ausbildungen in staatlichen Berufstrainingscentern oder an staatlichen oder privaten Colleges (Ausbildung zu Grundschullehrern) oder gar für ein Studium an einer Universität des Landes zahlen zu müssen. Genannt sei hier als Beispiel ein junger Mann, Mcharo, seine Familie lebt auf der Zuckerrohrplantage, der gerade mit einem Praktikum in der ländlichen Umgebung der Stadt Tanga an der Küste das zweite Studienjahr in Pharmacie an der Uni Dar es Salaam abschließt! Oder auch Amina, die als Waisenkind sehr glücklich ist, wie andere auch an einer Universität studieren zu können - Agriculture an der Sokoine University in Morogoro.

Sie alle bedanken sich aufs Herzlichste für die Unterstützung aus Deutschland - gern geben wir diesen Dank an dieser Stelle weiter!! Asanteni sana!

 

Besuch aus Tanzania

Die Kirchengemeinde Hannover-Marienwerder hat mal wieder Besuch aus ihren Partnergemeinden Arushachini und Chemchem erhalten - ein bisschen durften wir teilhaben...









 

Jahresbericht 2013

Wir sind noch da – aber wie das so ist mit ehrenamtlichem Engagement: Es gibt Zeiten, da ist man zu beschäftigt, um neben dem Notwendigsten an Kommunikation mit unseren Partnerinnen und Partnern in Tanzania zum Wohle unserer Stipendiaten und der Partnerschaften und natürlich unserer Jahreshauptversammlung, die am 11. Dezember 2013 hier in Hannover stattgefunden hat, noch sehr viel mehr zu bewegen. Ich schreibe das auch ausdrücklich an diejenigen, die über die betterplace–Seite auf unsere Webseite gelangen! Auch ihnen einmal mehr KARIBUNI SANA! Weitere Unterstützer können wir immer gebrauchen, bleibt doch die Zeit nicht stehen und die Herausforderungen wachsen.

Untätig bin ich allerdings nicht – niemals. In Stadt und Region Hannover laufen allerhand Aktivitäten, die ein besseres Miteinander der Menschen aus aller Welt, mit denen wir alle hier vor Ort zusammen leben, endlich nachhaltiger befördern sollen. So haben wir als Verein Verbindung zum Netzwerk MISO der Migranten-Selbstorganisationen aufgenommen, den Kontakt zu VEN – Verband Entwick-lungspolitik Niedersachsen e.V. – weiter ausgebaut, und der ADV – Afrikanischer Dachverband Nord e.V. – hat am 8. Februar 2014 zusammen mit dem VEN, der Stadt Hannover und anderen eine landesweite Tagung ausgerichtet unter dem Motto BRÜCKEN BAUEN – Aktiv für die eine Welt, an der ich teilgenommen habe. Am 27. März hieß es dann GLOBALES LERNEN – antirassistisch & postkolonial?! auf einem Fachtag im Pavillon Hannover, der gemeinsam mit dem VEN und dem VNB – Verein niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. – eingeladen hatte. Alles höchst interessant und weiterführend... besonders für die zahlreich teilgenommenen jungen Frauen und Männer, die einen Auslandseinsatz vor sich haben, zurückgekommen oder in Schulen und anderswo aktiv sind.

Ein weiterer Grund für langes Schweigen sind meine beiden Bücher, die zum Thema beitragen und glücklicherweise mehr und mehr eine Rolle spielen: Die kleine Klara und die Herrenhäuser Gärten und Die Lebensbeschauerin. Nicht, dass wir glücklicher wären. Zur Lebensbeschauerin ist im HABARI Magazin März 2014 des Tanzania-networks eine Rezension erschienen: ...lohnend für alle Tanzania-Interessierten, schreibt Christel Kiel.

So, genug der Vorrede – aus dem Jahresbericht 2013 möchte ich hier die wesentlichen Zahlen nennen:

Mitgliedsbeiträge 2013 und Spenden für das Bildungsprojekt 3654,00 Euro
Aktionen der GS Wennigsen und des Humboldt-Gymnasiums 702,78 Euro
Dem gegenüber stehen Ausgaben vor allem für Schul/Ausbildungsgebühren 4490,00 Euro
und wieder nur ein kleiner Betrag an Verwaltungskosten, nämlich 61,08 Euro

30 Euro entfallen als Jahresgebühr auf Kontokosten, die Gebühr für die Webseite ist angehoben worden – alles andere wie Papier–, Kopier– und Portokosten werden von uns bei der Erledigung auch getragen. Auf betterplace "ruhen" noch Spenden, die für unser Multifunktionshaus und –grundstück vorgesehen sind, das... Wir haben das Jahr 2013 trotz des Minus nach obigen Zahlen positiv abgeschlossen – mit weiterhin 15 Mitgliedern und etwa derselben Zahl regelmäßiger Spenderinnen und Spender. Neue Spender sind also willkommen!

Mehr gibt es demnächst zu den Projekten auf den entsprechenden Seiten zu lesen und zu sehen; ich bitte noch um etwas Geduld!

Ein frohes Osterfest und herzlichen Dank für entgegengebrachtes Vertrauen!

Karin Dunse, Vorsitzende

 

Fotos aus Mashambani

Post aus Tanzania erfreut immer... besonders, wenn Fotos dabei sind! Diese beiden zeigen Schulbänke und -tische, die für den Mashambani-Kindergarten mit Hilfe der Spende vom Weltkindertag angeschafft werden konnten; gefertigt haben sie örtliche Handwerker. So ist also doppelt geholfen worden. Und auch eine Liste mit Schulbüchern und Quittungen für ihre Anschaffung sind von der Schule Kiyungi Mpya geschickt worden. Natürlich nochmals mit herzlichem Dank an alle Spenderinnen und Spender, den fleißigen Sammlern des Weltkindertags in Hannover 2012.



 

Aus unserem Jahresbericht

Ein überaus erfolgreiches Jahr liegt hinter uns, das wir dank eines guten Spendenaufkommens mit mehr als 50 unterstützten Familien bzw. deren Kindern abschließen konnten - danke an alle, die dazu beigetragen haben!

Unsere Spendeneinnahmen betrugen 5720,53 Euro, zusammen mit den Mitgliederbeiträgen haben wir also mehr als 6000 Euro Einnahmen gehabt. Verwendet haben wir sie für

Schul-/Ausbildungsgebühren 5262,50 Euro
Schulbücher 380,00 Euro
Schuluniformen 50,00 Euro
Administration Tanzania 50,00 Euro
Kosten - Bankkonto 30 Euro, Webseite 17.88 Euro - insgesamt 47,88 Euro

Wir sind also mit Guthaben ins neue Jahr gestartet!

Zu den Aktivitäten geben die verschiedenen Rubriken unserer Webseite gern Auskunft!

 

Teilnahme am Weltkindertag

Es war ein sonniger, wenn auch zunächst kühler Tag am Maschsee, der diesjährige Weltkindertag am 20. September. Die fleißigen Sammlerinnen und Sammler für die auserkorenen Projekte wurden belohnt mit einem großen Fest rund um den Maschsee. Wir an unserem Stand haben wenig davon mitbekommen können, was so alles los war. Aber wir wurden belohnt von großen und kleinen Interessierten, die an unseren Infostand kamen, am prominentesten war sicherlich der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann als Schirmherr der Veranstaltung. Das meiste Glück haben - und werden uns sicher auch in Zukunft noch bringen - die Schornsteinfeger und eine Schornsteinfegerin in Ausbildung gebracht. Nach Tanzania, dahin würden sie gern einmal reisen...

Jetzt im Oktober sind uns 1000 Euro der Spendengelder überwiesen worden. Sie konnten gleich nach Tanzania mitgeschickt werden und sind dort freudig und dankbar angenommen worden: 500 Euro für den Mashambani Kindergarten für Lehrmaterial und/oder Bänke, Fenster usw.; 200 Euro für Lehrbücher für die Grundschule Kiyungi Mpya, mit der die GS Stammestraße im vergangenen Schuljahr Briefe gewechselt hatte, und 300 Euro zusammen mit anderen Spenden für Schulgebühren der über 40 Stipendiaten, die wir 2013 fördern. Herzlichen Dank!

Am 7. November bestehen wir fünf Jahre! Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 21. November statt – um 19.30 Uhr im Vereinsheim der Berggartenkolonie, Herrenhausen.











 

Willkommene Unterstützung in Sachen Schulpartnerschaft

Ende April dieses Jahres ist Laura Haas, nachdem sie gerade ihr Lehramtsstudium an der Uni Hildesheim beendet hatte, nach Tanzania gereist, um dort als Gast in der Mtakuja Secondary School ihrem theoretischen Wissen ungewöhnliche Praxiserfahrung hinzuzufügen.

Sie hat es wunderbar gemeistert, und wir wünschen ihr für den bevorstehenden Start ins Berufsleben als Lehrerin in Hamburg alles Gute. Danke, Laura!

Lesen Sie ihren Bericht unter Impressionen/Reiseberichte.



 

Die Klasse 4b der GS Stammestraße beantwortet Briefe aus Tanzania

Zusammen mit ihrer Englischlehrerin haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der GS Stammestraße in Hannover-Ricklingen Briefe von Schulkindern der Shule ya Msingi Kiyungi Mpya in Newland/Mvuleni am Rande der Stadt Moshi beantwortet. Sie sind schon auf der langen Reise, denn es waren Gäste aus Tanzania in der Stadt, die sie mitgenommen haben. Wir werden sehen, ob sich hier ein neuer dauerhafter Kontakt entwickelt - gut Ding will Weile haben.

Die GS Stammestraße spielt eine besondere Rolle am Weltkindertag Hannover im September am Maschsee: Sie haben die Laufkarten der "Wanderkinder" gestaltet und sollen besonders erfolgreich im Sammeln von Spenden für andere sein - nach den Sommerferien geht es los... den 20. September unbedingt vormerken!







 

Gäste aus Tanzania

Wie alle zwei Jahre üblich hatte die Kirchengemeinde Hannover-Marienwerder in diesem Jahr wieder Gäste aus Tanzania bei sich. Vieles haben sie gesehen und erlebt, so natürlich auch die Innenstadt von Hannover, und auch dem Landesbildungszentrum für Blinde (LBZB) in Kirchrode haben sie einen Besuch abgestattet. Dort überlegt man, wieder ein Benefizkonzert zu unseren Gunsten zu veranstalten!





 

Weltkindertag am 20. September 2012

Auf Einladung der Präsidentin des Weltkindertages Hannover Frau Elisabeth Lücking-Salim ist unser Verein Rafiki za Tanzania am 20. September 2012 auf dem großen Fest für die Kinder der Welt rund um den Maschsee von 9 - 13.30 Uhr mit einem Stand am Nordufer vertreten. Schulen und andere Organisationen der Stadt, Region und darüber hinaus sind herzlich eingeladen mitzumachen.


Kinder der Welt: 2011 in Tanzania - 1947 im Ural/Rußland

 

Bilanz einer Reise

Seit zwei Wochen bin ich zurück - aber das Ankommen dauert! Es war eine schöne Zeit, es war eine erfolgreiche Zeit: mehr Schülerinnen und Schüler im Schulgebührenprojekt, eine neue Schulpartnerschaft zwischen weiterführenden Schulen hier und dort, eine erfolgreich begründete Brieffreundschaft zwischen zwei Grundschulen, Schuluniformen für Waisenkinder... ach, das klingt so trocken, förmlich, dem Druck der Erfolgsmeldung geschuldet! Die vielen schönen Momente, die Fröhlichkeit, Herzlichkeit, ja Menschlichkeit in den Begegnungen mit bekannten und unbekannten Menschen auf der Straße, in den Dörfern, in den Häusern und Hütten, also praktisch zu jeder Zeit dieser vergangenen drei Monate sind Gewinn für mein Leben und kommen vielleicht am ehesten durch die Bilder zum Ausdruck - davon werde ich zehren, eine ganze Zeit!



 

Gut zwei Monate der Reisezeit sind nun herum!

Ein frohes neues Jahr zu wünschen, kommt wohl etwas spät - aber für uns, Rafiki za Tanzania, ist es schon ein gutes Jahr! Ich bin viel herumgekommen und inzwischen etwas müde! Der heiße Sommer hier ist anstrengend, nicht nur für mich; manchmal habe ich den Eindruck, die Menschen hier schwitzen mehr - und es soll in diesem Jahr auch besonders heiß sein! Ich habe alle Familien besuchen können, die mich mit großer Freude und Dankbarkeit bei sich zu Haus begrüßt haben. Und nachdem dann die Ferien vorbei waren und der Schulunterricht wieder begonnen hatte, bin ich auch in vielen Schulen gewesen. Die Antwortbriefe für die Wennigser Schülerinnen und Schüler sind in Arbeit, große Freude haben die Schulbücher bereitet, die ich für das von ihnen durch den Verkauf von selbstgebastelten Armbändern gesammelte Geld gekauft habe.

Und ich habe eine neue Schulpartnerschaft begründet: zwischen der Humboldtschule in Hannover-Linden und der Mtakuja-Sekondari! Das von allen Kunstkursen des Gymnasiums gestaltete Begrüßungsgeschenk, ein Kalender für das Jahr 2012, ist bei Schülerinnen und Schülern, dem Headmaster und allen Lehrerinnen und Lehrern gleichermaßen gut angekommen. Und der Ertrag aus dem Verkauf hat einen noch größeren Gewinn erbracht: Auf Wunsch aller habe ich davon Schulbücher für alle Stufen gekauft! Damit macht das Lernen noch mehr Freude.







 

Besuch in Tanzania

Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist soweit: ich bin für drei Monate in Tanzania gelandet und empfangen worden wie eine Königin! Unser hiesiges Komitee hat einen Rahmenplan für mich erarbeitet, wir werden sehen. Am Donnerstag ist ein Treffen mit unseren Schulkindern und deren Eltern geplant. Weitere Berichte mit Fotos werde ich schicken, die dann unter Impressionen/Reiseberichte zu lesen/anzuschauen sein werden.

Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr - asante sana und liebe Grüße!

Karin Dunse





 

Besuch in der Afrika-AG der GS Wennigsen

Die Afrika-AG der Grundschule am Deister hat zu einem Besuch eingeladen und nimmt gern an unserem Projekt teil - Näheres erfahren Sie unter Gemeinsam für Eine Welt.

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet übrigens an unserem 4. Jahrestag am 7. November 2011 statt. Infos darüber können Sie bei uns erfragen - danke!

 

Lehrer Peter Hinze wieder am Kilimanjaro

Zum zweiten Mal unterrichtet der ehemalige Lehrer der IGS Linden für drei Monate Mathematik an der Natiro Secondary School am Kilimanjaro. Er wurde freudig empfangen und hat auch gleich einen Abstecher in die Maasaisteppe nach Msitu wa Tembo gemacht: Trockenheit, Hitze... der große Regenwasserauffangbehälter ist leer!

Übrigens absolvieren zurzeit zwei ehemalige Schüler der IGS ein freiwilliges soziales Jahr am Kilimanjaro - sie unterstützen den Kommunikationsaufbau via Computer bzw. unterrichten in Sachen IT/Gebrauch von Computern im Unterricht.





 

Herrenhäuser Marktfest

An diesem Sonntag fand bei uns in Herrenhausen wieder das alljährliche Fest der Geschäftsleute rund um den Marktplatz für alle statt. Wir hatten Gelegenheit, unseren Verein einmal mehr vorzustellen.

Am Morgen schien die Sonne und unser Schatzmeister stellte das Zelt auf. Dann begleiteten heftige Böen einige Regenschauer - aber aufgeben liegt uns nicht: Wir bauten mittags auf! Und siehe da, die Sonne hatte ein Einsehen! Es wurde ein bunter Nachmittag mit Vergnügungen für die Kinder, Musik und allerlei bunten Ständen mit vielen Angeboten. Wir haben uns über das rege Interesse an unserer Arbeit sehr gefreut und konnten Kontakte knüpfen, die hoffentlich auch Früchte tragen. Allen, die spontan halfen oder Interesse zeigten, danken wir herzlich.






 

Delegation aus Tanzania

Vom 11. August bis heute hatten die Kirchengemeinden Hannover-Marienwerder und Leipzig-Stötteritz wieder einmal Besuch aus ihren Partnergemeinden in Tanzania. Die fünf Delegierten haben auch uns besucht! Wir haben sie herzlich empfangen und ihnen auch Sehenswürdigkeiten in unserer Stadt gezeigt. Besonders interessiert waren sie an der Geschichte der Personalunion zwischen Hannover und England - waren doch Deutsche und Engländer nacheinander ihre Kolonialherren, die im Ersten Weltkrieg auf ihrem Territorium in Tanzania gegeneinander gekämpft haben. Tanzania feiert im Januar 2011 übrigens 50 Jahre Unabhängigkeit von kolonialer Fremdherrschaft.

Mit im Gepäck hatten die Reisenden außer vielen Grüßen und Dank für die finanzielle Unterstützung von Schulgebühren usw. auch Briefe für die Schülerinnen und Schüler der Peter Petersen Schule. Den Dank geben wir hiermit an alle Spenderinnen und Spender gern weiter!










 

Erfolgsmeldung auf der Presseseite unseres Partnerunternehmens culture.communication

Gut Ding will Weile haben - die Aktion von culture.communication in der Adventszeit 2008 (Meldung hier vom 15. Dez. 2008) hat sicht- und lesbar zum Erfolg geführt. Hier ist die Pressemitteilung des Unternehmens nachzulesen. Gemeinsam hatten wir seinerzeit entschieden, 50 Uniformen nähen und für den anderen Teil des Geldes Schulmaterial beschaffen zu lassen.

 

Fest der Kulturen vor dem hannoverschen Rathaus

Am Infostand des Afrikanischen Dachverbands Nord hat sich auch unser Verein auf diesem Fest präsentieren können. Über Infos zum Verein und seinen Aktivitäten hinaus gab es Schmuck zu bewundern und gegen eine Spende auch zu erwerben, der von drei Maasaifrauen aus "unserer" Region in Tanzania hergestellt worden ist. Ein kleines Sümmchen ist zusammengekommen, dass zu 100% an die Frauen zurückgeht. Sie bestreiten damit Kosten, die durch den Schulbesuch ihrer Kinder entstehen.

Vielen Dank den Spenderinnen und Spendern!

 

Ostern 2010

Der lange und wirklich schöne Winter ist vorbei und schon sprießen die Frühlingsblumen allerorten, es grünt und blüht...
Dass das nicht überall so ist wissen wir, starke Regenfälle lösen mancherorts gerade die Dürre in Tanzania ab. Unsere Lebensmittelhilfe ist angekommen und auch im Hospital war die Freude groß darüber, dass in der Welt an sie gedacht wird! Deshalb hier ein Auszug aus einem Brief, den wir im Januar erhielten:

"Happy new year to you and your families.
In Tanzania we are all fine and send very heartfelt greetings and thanks to your effort to assist many of our poor families in Tanzania.
We had good time during Christmas and New Year as we celebrated with our families and friends. This time the rain was poring in many parts of the country.
At TPC we managed to celebrate with all the patients and nurses on duty at the hospital. They were very happy to receive presents from Rafiki wa Tanzania in Germany. May our Lord bless all the cheerful givers."

Neue Erfolge gibt es auch bei den Bemühungen, Maasaikindern den Besuch der Grundschule zu ermöglichen. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern und wünschen schöne Feiertage!
 
Übrigens, wir sind jetzt auch auf betterplace.org, der Internet-Plattform für eine bessere Welt vertreten: http://de.betterplace.org/projects/3012-rafiki-za-tanzania-geben-sie-kindern-eine-chance

 

November 2009

Am 20. November dieses Jahres haben wir unsere Jahreshauptversammlung abgehalten. Aufgrund des überwältigenden Erfolges des Benefizkonzerts des Landesbildungszentrums für Blinde, Hannover-Kleefeld, im Sommer sowie einer neu gewonnenen regelmäßigen Spenderin und einem insgesamt positiv verlaufenen zweiten Vereinsjahr erweitern wir das Stipendienprogramm für weiterführende Schulausbildung um drei Schülerinnen. Eins der Mädchen können wir hier auf einem aktuellen Foto präsentieren. Adela besucht bereits die 3. Klasse der Secondary School in Natiro am Kilimanjaro, die anderen beiden Mädchen leben in der Maasaisteppe am Fuße des Berges und besuchen dortige Schulen.  
Des Weiteren haben wir angesichts der Dürre in Ostafrika - nicht nur in unserer Partnerregion - spontan aus Mitteln unseres Gesundheitsfonds 350 Euro für Nahrungsmittelhilfe an notleidende Familien und eine Extraportion Vitamine in Form von Obst für die Patienten des Hospitals auf der Zuckerrohrplantage zu Weihnachten zur Verfügung gestellt.  
Wir freuen uns über diese Erfolge unserer Arbeit und danken allen, die dazu beigetragen haben.  
Wir wünschen allen an unseren Aktivitäten interessierten und uns unterstützenden Menschen eine friedliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010!


 

 
Unsere Partnerinnen und Partner in Tanzania haben ebenfalls am 21. November eine Versammlung abgehalten. Zusammen mit einem zurzeit am Kilimanjaro unterrichtenden Lehrer aus Hannover zeigt sich die Gruppe am Versammlungsort in der Stadt Moshi.
 

28. September 2009

Sommer und Urlaubszeit sind vorüber, und das LBZB lud ein, um den Erlös des Benefizkonzerts im Juni entgegen zu nehmen. Kaum zu glauben: Bei diesem internen Konzert des Zentrums für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer sind beinah 1000 Euro zusammengekommen, die spontan von einem mitwirkenden Schüler auf diese runde Summe erhöht wurden, so dass ich für unser Schulgebührenprojekt 500 Euro in Empfang nehmen durfte! Das selbstgesteckte Ziel der Schülerinnen und Schüler, einem Kind in Tanzania ein Jahr lang den Schulbesuch in einer Internatsschule zu bezahlen, ist damit mehr als erreicht.
 
Ein herzliches Dankeschön noch einmal allen Beteiligten - wir bleiben in Kontakt und helfen, dem Wunsch entsprechend eine Partnerschule in Tanzania für dieses Zentrum hier in Hannover zu finden! ASANTENI SANA!
 
Und auch mit den Brieffreundschaften ist es über den Sommer weitergegangen: Die Schülerinnen und Schüler der Peter-Petersen-Schule haben Antworten auf ihre Briefe bekommen und sich gleich hingesetzt, um zu antworten. Die Post ist bereits wieder in Tanzania bei der Shule ya Msingi Kiyungi Kipya in Newland angekommen.

   

 

 

 

 

11. Juni 2009

Gestern hat im Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover-Kleefeld das Benefizkonzert (Programm) stattgefunden, für dessen Erlös unser Verein zusammen mit einer Blindenschule in Brasilien ausgewählt wurde. Dort soll Schulmaterial angeschafft werden, für Tanzania haben sich die Schülerinnen und Schüler zum Ziel gesetzt, ein Jahr lang die Gebühren für ein Kind in der Sekundarschule übernehmen zu können.
 
Wenn man Demut lernen möchte, muss man einmal dieses Zentrum besuchen. Ich danke allen Beteiligten, den Akteuren, den Lehrerinnen und Lehrern, der Leiterin des Internats, allen Zuhörerinnen und Zuhörern, die ja die Spender sind, für diesen wunderbaren Abend. Echte Talente gab es zu entdecken und: die Entdeckung der Langsamkeit ebenso. Beeindruckend, wie Menschen mit den Fingern fühlend einen Text erlesen, um ihn dann mitzuteilen! Es herrschte Stille in der sehr schönen Aula des Hauptgebäudes des LBZB, als Christian D. die Gäste begrüßte. Und dann folgte das schwungvolle Programm...
 
Besonderen Dank an Tina S., die in einem wundervollen Abendkleid zusammen mit Marcel S. souverän durchs Programm führte und auch selbst dazu beigetragen hat. Ich kann kaum glauben, dass sie so präsent alles im Blick gehabt hat, ohne es selbst zu sehen! Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen - das LBZB kämpft ums Überleben! - gestalten ein Konzert, um Menschen, "denen es nicht so gut geht wie uns", zu helfen! Am liebsten würde ich alle namentlich aufführen - es waren zu viele! Und auch der Tumaini Chor aus TPC/Tanzania hat von der "Konserve" aus beigetragen! Asanteni sana, ganz herzlichen Dank allen!!

 

15. Dezember 2008

Mitarbeiter und Freunde unseres Partners culture.communication und des Vereins haben an zwei Adventswochenenden in Hannovers Innenstadt und auf der Lister Meile Spenden für unser “Sunday”–Schuluniform-Projekt gesammelt; Motto: Hundert Schuluniformen für Tansania! Die Spenderinnen und Spender gingen dabei nicht leer aus: Sie bekamen außer Informationen über das Projekt und den Verein den von culture.communication gesponserten Interkulturellen Kalender 2009 überreicht: ein Jahresplaner, der zudem Auskunft über Feiertage in anderen Kulturen und Religionen gibt. Mit den gesammelten Geldern können bis heute 76 Schuluniformen angefertigt werden – ob die Zahl 100 noch erreicht wird?
 
Herzlichen Dank allen Beteiligten!!

 

7. November 2008

Der Verein feiert seinen ersten Geburtstag und blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Freuen Sie sich mit uns!!

Wir nehmen dieses Ereignis zum Anlass, allen Spenderinnen und Spendern, und dazu gehören auch die Mitglieder mit ihren Vereinsbeiträgen, sowie Unterstützern auf andere Art und Weise ganz herzlich zu danken. ASANTENI SANA und auf ein neues erfolgreiches Jahr!

Es grüßen herzlich:

Karin Dunse und Hakan Gül

 

21. August 2008

Heute erreicht uns ein Brief der Lehrerin Liliane Lyamuya von der Shule ya Msingi (Grundschule) in Fukeni am Kilimanjaro. Sie bedankt sich für finanzielle Unterstützung zum Kauf von Unterrichtsmaterialien. Sie schreibt u.a.:

“Our class IV and V pupils were very glad, they didn't believe when their moni-tress open an envelop which wrote “money letter” and start to count one by one up to 160. (...) Myself I say thank you and the school in Hanover very much and may allmight God bless you all so that you can continue to help our school as much as he can provide you because education is the key of life. As you saw in Kiswahili subject and mathematics in class IV, is the same to other classes and for all subjects. Pupils haven't enough study materials like books, pens, excercise books etc. And our government fail to solve because of our poverty, third world country. (...) Thank you again – Asante sana! Greetings from Lily P. Lyamuya”

Vor den Sommerferien hatten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c der Humboldtschule Hannover eine Tombola zugunsten ihrer Partnerklassen in Fukeni veranstaltet, mit denen sie Brieffreundschaft geschlossen haben. Die hannoverschen Kinder hatten jede Menge Preise bei Geschäftsleuten in Hannovers Innenstadt gesammelt – jedes Los, das für 50 Cent an die Zuhörerschaft des Sommerkonzerts der Schule verkauft wurde, war ein Gewinn. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Es kamen insgesamt 160 Euro zusammen, für die in Fukeni nun Unterrichtsmaterial wie Bücher, Hefte und Stifte eingekauft wird.

Glückliche Kinder hier und dort!

Und auch von uns: Herzlichen Dank allen Beteiligten!

Bilder hierzu finden Sie unter Gemeinsam für Eine Welt.

 
 

15. – 29. Juli 2008

Unser Gründungsmitglied Conny Helbling startete am 15. Juli eine Reise nach Tanzania und gibt an dieser Stelle einen kleinen Einblick... mehr können Sie demnächst unter Impressionen/Reiseerlebnisse lesen. Hier ihr erster Bericht:

“Reisen einmal ganz anders: nach Tanzania in das kleine Dorf Kiboroloni am Fuße des Kilimanjaro, wo ich zwei Wochen als Englischlehrerin am Agape Learning Centre volontiert und gemeinsam mit einem tanzanischen Kollegen Kindergartenkinder und Erwachsene unterrichtet habe. Es war eine sehr interessante und neue Erfahrung für mich, zumal ich ohne Lehr- und Hilfsmittel unterrichten musste und Lehr- und Lernmethoden einer anderen Kultur kennen lernen konnte.

Während dieses kurzen Aufenthaltes habe ich sehr viel gelernt, über die Menschen dort und über mich selbst, vor allem aber, dass ich dankbar sein kann, das Glück gehabt zu haben, in Europa geboren zu sein.”


 

 
 

3. Juli 2008 – Tanzania-Länderabend bei kargah e.V. in Linden

Der Verein kargah e.V., Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit in Hannover-Linden, veranstaltet regelmäßig so genannte Länderabende. Diese Veranstaltungen dienen dem Kennenlernen anderer Länder und ihrer Kulturen und werden eigentlich von Menschen aus dem jeweiligen Land organisiert. Für sie ist es eine Chance, sich und ihr Herkunftsland den Hannoveranerinnen und Hannoveranern ein wenig bekannter zu machen.

Zum 3. Juli 2008 war unser Verein eingeladen, auf seine Weise das Land Tanzania vorzustellen. Unterstützt wurden wir von zwei Tanzanierinnen, die seit einigen Jahren in der Region Hannover leben.

Der Veranstaltungsraum wurde ein wenig “tanzanisch” geschmückt, und ein Film gab zu Beginn der Veranstaltung einen allgemeinen Überblick über das Land und seine kulturelle Vielfalt. Aus der Küche duftete es schon nach landestypischem Essen. Bevor das genossen und vielfach gelobt wurde, bekamen die Besucher anhand von Fotos und einem individuellen Bericht einen weiteren Einblick in die Geschichte des Landes sowie das Leben der tanzanischen Menschen, vor allem wurde über den ersten Präsidenten des unabhängigen Landes, Julius K. Nyerere, und seine Politik, die aktuelle Wasserproblematik und das Schulwesen berichtet, aber auch gemeinsam der zweithöchste Berg des Landes, der 4.586 m hohe Mount Meru, bestiegen und ein kleiner Abstecher nach Zanzibar unternommen. Nach dem gemeinsamen Essen schloss eine Lesung auf Deutsch und Kiswahili aus “Die Kinder der Regenmacher” des tanzanischen Autors Aniceti Kitereza den Abend ab.

Es war ein rundum gelungener harmonischer Abend mit zufriedenen Gästen, der sich vielleicht andernorts wiederholen lässt.





 
 

30. Juni 2008

Gemeinsam mit Gästen aus Tanzania, die sich im Rahmen der Partnerschaft der Ev.-lt. Kirchengemeinden Hannover-Marienwerder und Leipzig-Stötteritz vier Wochen in Deutschland aufhielten, besuchen wir das Mahnmal zur Einhaltung der Charta der Menschenrechte auf dem Bertha-von-Suttner-Platz in der hannoverschen Südstadt. Das ehemalige Denkmal für Carl Peters, durch das die Nationalsozialisten 1935 ihren Anspruch auf die nach dem Ersten Weltkrieg verlorene Kolonie Deutsch-Ostafrika deutlich machen wollten, wurde 1988 umgewidmet. Am Vortag informierte sich die Delegation auch über das Denkmal für die Göttinger Sieben am Leineschloss. Weitere Ziele waren der Maschsee und die Herrenhäuser Gärten.